Wahnsinn – es ist noch Suppe da

Den Gassenhauer „Es ist noch Suppe da – Wer hat noch nicht, wer will noch mal “ aus den späten 1960ern von der Kölner Karnevalslegende Jupp Schmitz kennen wohl nur die älteren Leute unter uns.

Man kann auch relativ sicher davon ausgehen, dass Ron Wallace aus dem US Bundesstaat Rhode Island noch nie was von diesem Lied gehört hat. Dennoch wird Wallace wohl ähnliche Sprüche von sich gegeben haben, nachdem er seinen Rekordkürbis in Essbares verwandelt hat.

Der Rekord – Kürbis von Ron Wallace

Das Wintergemüse hat in den Vereinigten Staaten einen ganz anderen Stellenwert als bei uns. Der Kürbis ist ein beliebtes Lebensmittel in allen erdenklichen Variationen. Der Farmer aus Rhode Island züchtete ein Monster, das als erster Kürbis der Welt über 2000 amerikanisch Pfund wog. Umgerechnet in Kilo brachte das Kürbismonster 911,27 Kilogramm auf die Waage und schaffte so mühelos den Eintrag in das Guinness Buch der Rekorde als größter Kürbis der Welt.

Ron Wallace is aber in der Kürbiszucht kein Frischling. Schon vor über 10 Jahren hatte er ein Prachtexemplar in seinem Garten. Der erste seiner Riesenkürbisse brachte es immerhidownload-100n auf 681 Kilo.

Mit den 911 Kilo Prachtexemplar übertrifft Wallace den vormaligen Rekordhalter Jim Bryson aus Quebec in Kanada. Dessen Kürbis brachte es auf den damaligen Rekord von 824 Kilo. Dabei hatte das Riesending einen Umfang von 4,7 Metern. Dieses Kollos wurde nachdem der Rekordeintrag nach New York in den Botanical Garden transportiert um es dort einer breiteren Öffentlichkeit zugänglich zu machen.

Die Tradition Kürbisse auszuhöhlen und Fratzen in die Schale zu schnitzen kommt übrigens nicht aus den USA. Die Tradition wurde im 19. Jahrhundert von Iren eingeführt. Ursprünglich benutzten die Iren jedoch Rote Beete, bis sie feststellten, dass der Kürbis viel einfacher wächst und gedeiht und auch müheloser zu bearbeiten ist. Natürlich behaupten die Amerikaner heute, dass dies eine ureigene Tradition ist.

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